Rückzug SSV Böbs

30.11.2011 23:00 Uhr

Der SSV Böbs hat seine Mannschaft aus dem Punktspielbetrieb in der Kreisklasse D-Süd zurückgezogen.

 

Alle Schiedsrichteransetzungen werden aufgehoben. Wer trotzdem nach Böbs fährt bekommt keine Kostenerstattung.

 

Mit sportlichem Gruß

Heino Kornetzky


Hinweis für Heimspiele der SG Fissau-Benz

25.11.2011 18:00 Uhr

Aus gegebenem Anlass folgender Hinweis:

Die Spiele der SG Fissau-Benz finden in Benz und nicht in Eutin statt. Einige Schiedsrichter sind zunächst nach Eutin gefahren, dieser Umweg wird nicht bezahlt.

 

Mit sportlichem Gruß

Heino Kornetzky

 


Hinweis für den Lehrabend am 05.12.2011

23.11.2011 22:15 Uhr

Liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter,

 

den Lehrabend am 05.12.2011 in Neustadt müssen wir bezüglich der Einteilung der Lehrgruppen umgestalten. Das kennt ihr aber auch schon aus den vergangenen Jahren.

Das liegt einerseits darin begründet, dass einige von euch noch zum Thema Hallenbestimmungen beschult werden müssen. Ohne diese Beschulung werdet ihr nicht zu Hallenturneieren angesetzt.

Zum anderen müssen interessierte SRinnen und SR zum Thema Futsal beschult werden. Die Anzahl der Futsalturniere wird ansteigen, so dass ausreichend geschulte Unparteiische zur Verfügung stehen müssen.

Insofern weichen wir von der üblichen Lehrgruppeneinteilung ab und es wird folgende Einteilung vorgenommen:

 

Gruppe 1: Hallenbestimmungen, für alle, die Halle pfeifen möchten und im November die Lehrabende Neustadt und Gremersdorf nicht besuchen konnten.

 

Gruppe 2: Futsal, für alle, die im Winter gerne Futsal pfeifen würden

 

Gruppe 3: Lehrabend für alle anderen, die nicht in einer der beiden anderen Gruppen teilnehmen.

 

Diese Einteilung hat nur für die etablierten SR Gültigkeit - nicht für die SR-Anwärter dieses Jahres.

 

Gruppe 4: SR-Anwärter wie gewohnt!

 

Im Vorwege könnt ihr Alexander und mich auch zu euren Wünschen ansprechen, so dass wir auch im Zweifel sagen können, zu welcher Lehrgruppe ihr stoßen solltet.

 

Schöne Grüße

 

Rüdiger Rieck


Schiedsrichtermannschaft kickt in der Halle

23.11.2011 22:10 Uhr

An alle Fussballbegeisterten Schiris,

ich habe am


 09.12.2011 um 20.00  Uhr

in Grömitz, einen Hallen - Platz gemietet und möchte nun alle Schiris, die noch gerne gegen den Ball treten, einladen in netter Runde zu kicken.

Bitte Rückmeldung bis zum 05.12.2011 an mich, wer da mitmachen möchte !!!

Ich hoffe auf eine gute Rückmeldung.

Mit sportlichen Grüßen

Rainer Jahns


Mirka Derlin im internationalen Einsatz

09.11.2011 18:30 Uhr

Foto: Ostholsteiner Anzeiger
Foto: Ostholsteiner Anzeiger

Der 26.10.2011 war ein ganz besonderer Tag in meiner Schiedsrichterlaufbahn. Ich war für das Freundschaftsspiel zwischen den Frauennationalmannschaften von Deutschland und Schweden im Hamburger Millerntorstadion als 4. Offizielle nominiert.

Als Schiedsrichterin fungierte in diesem Spiel die griechische Schiedsrichterin  Efthalia Mitsi an den Linien assistierten ihr meine deutschen Schiedsrichterkolleginnen Inka Müller-Schmäh aus Berlin und Marija Kurtes aus Düsseldorf.

Um 13.30Uhr brach ich von zu Hause aus auf, um 15 Uhr am Treffpunkt im Hotel zu sein. Normalerweise benötige ich ca. 45 Minuten von Zuhause bis nach Hamburg.  An diesem besonderen Tag sollte jedoch nichts dazwischen kommen, daher fuhr ich rechtzeitig los.

Nach meiner Ankunft im Hotel tranken wir eine Kleinigkeit und zogen uns bereits zur ersten Absprache zurück. Für mich gab es an dem Tag mehrere Premieren.  U.a. die Gespannabsprache auf Englisch und die Headset-unterstützte Kommunikation im Gespann.  Dadurch wurde die Absprache noch detaillierter. Zum Beispiel wurde besprochen, dass vor jeder Einwurfentscheidung sich die Schiedsrichterin mit der Assistentin über das Headset abstimmt.

Um ca. 16.15Uhr wurden wir abgeholt und zum Stadion gefahren. Meine Aufregung wuchs. Die ersten Zuschauer waren schon da. Uns wurde der Verantwortliche fürs Fernsehen vorgestellt und weitere Absprachen wurden getätigt. Die meisten Dinge wie z.B. Zeitpunkt der Ausrüstungskontrolle und des Auflaufens waren bereits in einem Protokoll festgelegt. Bei der Platzbegehung unterhielten wir uns über weitere Details aufbauend auf der Absprache im Hotel. Beispielsweise wurde festgelegt, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich die Dauer der Nachspielzeit für meine Anzeigetafel wissen möchte.

Nachdem wir uns umgezogen hatten, bestand meine erste Aufgabe darin um 17:00 Uhr die Ausrüstung beider Mannschaften zu kontrollieren. Im Unterschied zu einem Bundesligaspiel erfolgten bei diesem Spiel zwei Ausrüstungskontrollen. Direkt vor dem Auflaufen wurde die Ausrüstung erneut kontrolliert. In dieser ersten Kontrolle musste ich mir jedes Trikot der Startelf zeigen lassen und mit den Rückennummern auf dem Spielberichtsbogen vergleichen.

Bemerkenswert für mich waren auch die unterschiedlichen Stimmungen in beiden Kabinen. Während die deutschen Nationalspielerinnen angespannt wirkten, waren die Schwedinnen freundlich und aufgeschlossen.

Nach meiner Rückkehr in die Schiedsrichterkabine rüsteten wir uns mit dem Headset aus und überprüften dessen Funktion. Während sich die Schiedsrichterin und ihre Assistentinnen warm liefen, klärte ich ab, dass ein Rednerpult des Fernsehens, das ca. 50 cm von der Seitenlinie entfernt stand, zum Anpfiff von dieser Stelle entfernt wird.

Gemäß Zeitplan sollten die Mannschaften und das SR-Team 10 min. vorm Anstoß die Kabinen verlassen und in Richtung des Spielfeldes gehen, um eine pünktlichen Anpfiff zu gewährleisten. Ich verließ ca. 15 Minuten vor Anpfiff die Kabine, um die Tornetze zu überprüfen und eventuelle Mängel beheben zu lassen.

Das Gefühl beim Betreten des Platzes war überwältigend. Ich hatte nicht das Gefühl, dass im Stadion nur 12.000 Zuschauer waren. Meine Anspannung und Nervosität steigerte sich. Auch freundliche Zurufe meiner angereisten Mannschaft konnten das nicht ändern.

Ich nahm meinen Platz an der Seitenlinie in der Mitte ein, die Auflaufmusik ertönte, die Zuschauer des Stadions erhoben sich, klatschten und die Mannschaften liefen ein. Gänsehaut!

Nach der Seitenwahl musste ich den Schwedinnen erklären, wo sie sich warm machen sollten. Im Unterschied zu Spielen innerhalb des DFB durften sich Auswechselspielerinnen bei diesem Spiel über die gesamte Torausseite hinter dem eigenen Tor warm laufen.

Das Spiel wurde angepfiffen und mir ging als erstes durch den Kopf: „Oh Gott, in welcher Farbe auf der Anzeigentafel zeige ich die Nachspielzeit an?“ Da wir zum Glück über das Headset miteinander sprechen konnten, wandte ich mich an Inka Müller-Schmäh, die mir aufgrund ihrer langjährigen internationalen Erfahrung die Frage beantworten konnte. Zum Ende der ersten Halbzeit zeigte ich dann 2 Minuten Nachspielzeit in roter Schrift an.

In der Halbzeitpause entschied die Schiedsrichterin, dass meine Aufgaben erweitert werden. Im Umkreis von 20 Metern von meiner Position sollte ich nun mitentscheiden, welche Mannschaft einwirft.

Direkt nach der Halbzeit kam es dann zum ersten Wechsel. Ich durfte die Jung-Nationalspielerin Alexandra Popp für Inka Grings einwechseln. Nach dem ersten Wechsel machte ich mir Gedanken, wie ich wohl  geguckt habe. Zu ernst? Verkrampft? Nach dem zweiten Wechsel schossen mir dieselben Gedanken durch den Kopf. Im Spiel gab es insgesamt 10 Wechsel, teilweise auch Doppelwechsel. Damit war ich in der zweiten Halbzeit als 4. Offizielle ausreichend beschäftigt.

Nach dem Spiel waren alle mit der Leistung des Schiedsrichtegespanns zufrieden.  Ich war glücklich, über eine weitere Erfahrung in meiner Schiedsrichterlaufbahn vor einer tollen Kulisse, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Mein Dank gilt meinen beiden deutschen Schiedsrichterkolleginnen, die mich toll in diese Aufgabe eingewiesen und dabei unterstützt haben.