1.Wochenende des Anwärterlehrgang 2012

30.01.2012 15:00 Uhr

Am Freitagabend (27.01.2012) hat  das erste Wochenende des Anwärterlehrganges 2012 in der Grund- und Gemeinschaftsschule Lensahn begonnen. Von den 20 angemeldeten Teilnehmern haben 18 den Weg nach Lensahn gefunden. Am Ende des ersten Wochenendes waren noch 17 angehende Schiedsrichter dabei. Im Laufe des ersten Abends stand wie immer das Thema Abseits im Mittelpunkt. Schon hier merkten die künftigen Schiedsrichter, dass das für jeden "Fussballkenner" immer noch etwas Neues im Regelwerk versteckt ist. 

Am Samstag bildete neben dem Strafstoß und der Ausrüstung der Spieler vor allem auch das Thema Schiedsrichter & Schiedsrichterassistent die Schwerpunkte. Am Sonntag stand traditionell die Regel 12 auf dem Lehrplan, hier versuchte Lehrwart Rüdiger Böcker den Teilnehmern die vielen Details dieser umfangreichen Regel nahezubringen. Zu Abschluß des Tages begann Lehrwart Alexander Hahn bereits mit der Wiederholung des gelerntes Stoffes, um auf die Prüfung am kommenden Sonntag vorzubereiten. 

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Fotos: Rüdiger Rieck


Nachruf Eckhard Gruhn

30.01.2012 14:30 Uhr

Eckard Gruhn
Eckard Gruhn

Der Kreisfußballverband (KFV) Ostholstein trauert um seinen langjährigen Spielausschussobmann

Herrn Eckard Gruhn.

Er verstarb am Sonntag (29. Januar) plötzlich und unerwartet im Alter von 61 Jahren. Der pensionierte Polizeibeamte hat den Fußball in Ostholstein durch seine Verdienste sehr geprägt. Seit 1995 hatte Eckard Gruhn das Amt des Spielausschussobmannes inne. In den Spielausschuss wurde er 1986 als Beisitzer gewählt. In dieser Zeit (ab 1991) übernahm er auch die Tätigkeit des Pressewartes. Gemeinsam mit seiner Frau Gerlinde sammelte er jeden Sonntag durch den Ergebnisdienst die Spielresultate aller Fußballspiele in Ostholstein. So waren die Zeitungen in der Lage aktuelle Tabellenstände zu veröffentlichen. Außerdem war er EDV-Beauftragter. Hier war der 61-jährige die Schnittstelle zwischen der Kreisebene und dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV). Für die Vereine war er stets ein ständiger und verlässlicher Ansprechpartner. Eckard Gruhn wurden in seiner Zeit als Funktionär die Goldene Ehrennadel des SHFV verliehen. Zudem erhielt er die Ehrennadeln des KFV und des Gleschendorfer TV.

Wir werden Eckard Gruhn in guter Erinnerung behalten und ihm ein würdiges Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Wir sind alle tief bewegt und traurig über die Nachricht des Todes von Eckard.


Ankündigung Leistungsprüfung 2012

24.01.2012 18:45 Uhr

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Ankündigung Leistungsprüfung 2012
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Schiedsrichtermannschaft beim Turnier in Parchim

20.01.2012 19:45 Uhr

Schiedsrichtermannschaft KFV Ostholstein
Schiedsrichtermannschaft KFV Ostholstein

Wir haben mit der Schiedsrichtermannschaft am 14.01.2012 beim Andreas-Krey Gedenkturnier für Schiedsrichter-mannschaften in Parchim teilgenommen. In einer gutgelaunten Runde Richtung Mecklenburg-Vorpommern waren wir unterwegs, der Erfolg stand in der zweiten Reihe, ganz weit vorne der gesellige Bereich und die Kameradschaft. Untergebracht waren wir in der Sportschule in Parchim.
Unterstützt wurden wir vom KSA und vom SV Fehmarn durch die Bereitstellung des Vereinsbuses. Ein großes Dankeschön  an dieser Stelle.
Die Torschützen für den KFV  waren Joachim Hertel 2Treffer, Hermann Grapengeter 1 Treffer, Rainer Jahns 1 Treffer, Sandra Götz-Smilgies 1 Treffer
Im Neunmeterentscheidungschießen haben wir den Titelverteidiger aus Bremen auf den 8. Platz verwiesen.

Weitere Bilder und die Ergebnisse gibt es unter:


http://www.andreas-krey-gedenkturnier.codeschmiede.de


Rainer Jahns

alle Teilnehmer
alle Teilnehmer

Alexander Hahn ist Schiedsrichter des Jahres 2011 im SHFV

12.01.2012 19:15 Uhr

Ehrung durch den Präsidenten des SHFV Hans-Ludwig Meyer (li.) und den Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses Holger Wohlers (re.)
Ehrung durch den Präsidenten des SHFV Hans-Ludwig Meyer (li.) und den Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses Holger Wohlers (re.)

Anlässlich der Schiedsrichter-Halbzeittagung der Leistungsklasse 1 im SHFV wurde traditionell auch der Schiedsrichter des Jahres gekürt. Laudator Holger Wohlers betonte bei der Ehrung, dass man seitens des Ausschusses gemäß dem Titel der Auszeichnung wieder mehr die Leistungen des vergangenen Jahres berücksichtigt hat. Daher gab es bei der Entscheidung auch nur eine Möglichkeit, denn der geehrte Alexander Hahn (41) hat auf vielfache Weise in 2011 das Schiedsrichterwesen im SHFV hervorragend vertreten:
Der seit 1997 aktive und aktuell für den SC Kellenhusen in der Herren Schleswig-Holstein Liga pfeifende Referee, auch genannt „Mr. Hundertprozentig“, hatte gleich zu Beginn des Jahres 2011 mit der Organisation der Halbzeittagung sein perfektes Organisationstalent unter Beweis gestellt. Als Lehrwart des KFV Ostholstein hat er außerdem in Eigeninitiative eine Flyer-Aktion für die demnächst anstehenden Anwärterlehrgänge auf die Beine gestellt und hat als bekennender Technik-Freak eine eigene Homepage für das Schiedsrichterwesen in Ostholstein entworfen.

Weil Alexander Hahn eine anerkannte und stets gradlinige Persönlichkeit ist, wählte ihn der SHFV-Schiedsrichterausschuss im Herbst gezielt aus um in einem Radiointerview mit dem Norddeutschen Rundfunk über die Herausforderungen der Schiedsrichtertätigkeit zu berichten. In diesem gelang es ihm eindrucksvoll einerseits die insbesondere auf einen jungen Schiedsrichter einwirkenden Probleme darzustellen, andererseits aber auch die nötige Kritikfähigkeit und Robustheit zur Ausübung des Amtes klar zu benennen, sowie vor allem die schönen und ihn persönlich erfüllenden Seiten der Schiedsrichterei herauszustellen.
Seine professionelle Einstellung stellte er zudem bei der Leitung des SHFV LOTTO-Pokalfinales zwischen dem VfB Lübeck und Holstein Kiel Anfang Juni 2011 unter Beweis, als er trotz der das Spiel begleitenden schwierigen Umstände die Begegnung souverän und nahezu fehlerfrei über die Bühne brachte.   

Urkunde
Urkunde

„Aufgrund all dieser Punkte ist es uns eine besonders große Freude jemandem, der es nicht auf Ehrungen anlegt und nicht nach offiziellen Posten und Rängen strebt, sondern viel lieber aus der zweiten Reihe arbeitet, diese Auszeichnung zu Teil werden zu lassen“, stellte Holger Wohlers abschließend nochmals die Richtigkeit der getroffenen Wahl heraus.
Alexander Hahn ist damit nach Sönke Müller (2010) und Norbert Richter (2004) bereits der dritte Schiedsrichter aus Ostholstein, der diese hohe Auszeichnung, die seit dem Jahr 2000 vergeben wird, erhalten hat.

Bericht: Fabian Thiesen SHFV

Fotos: Reinhard Gusner & André Röpke


Interview mit dem KSO Sönke Müller im Ostholsteiner Anzeiger

12.01.2012 19:00 Uhr

Am 27.12.2011 ist im Ostholsteiner Anzeiger ein Interview von Harald Klipp mit dem KSO Sönke Müller erschienen.

Eutin. Der Kreisfußballverband Ostholstein richtet ab dem 27. Januar wieder einen Schiedsrichteranwärterlehrgang aus. "Ohne 23. Mann geht es nicht", war eine Aktion des Deutschen Fußball Bundes übertitelt. Im Interview mit dem Ostholsteiner Anzeiger sagt der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses im Kreisfußballverband Ostholstein, Sönke Müller, wie er die Unparteiischen fördern will. Übrigens: 2012 beginnt in unserer Zeitung eine Neuauflage der "Rätsel mit Pfiff", in der Regelfragen gestellt und später auch beantworttet werden.

Ostholsteiner Anzeiger: Warum sind Sie Schiedsrichter geworden?

Sönke Müller: Schiedsrichter bin ich mit 14 Jahren geworden. Da habe ich noch selber Fußball gespielt und war generell am Fußballsport interessiert. Mein Vater war zu diesem Zeitpunkt Schiedsrichter im Kreis Ostholstein und ich bin oft mit ihm zum "Pfeifen" gefahren. Als dann wieder ein Anwärterlehrgang anstand, habe sich vier Fußballfreunde ich dazu entschieden ebenfalls die Ausbildung zum Schiedsrichter zu absolvieren. Hätte mein Vater nicht immer positiv von diesem Hobby gesprochen und berichtet, hätte ich wohl nicht damit angefangen.

Welches war das schönste Spiel, das Sie bisher geleitet haben?

Ich glaube von einem "schönen" Spielen kann man nur als Zuschauer sprechen, aber als Schiedsrichter ist man bei jedem Spiel neu gefordert und hat einen anderen Betrachtungswinkel. Als ein echtes Highlight in meiner noch kurzen Schiedsrichterlaufbahn kann ich gar kein Spiel hervorheben, denn Woche für Woche kommen neue Eindrücke und unbekannte Aufgaben auf mich zu.

...und Ihr kniffligstes?

Hier gibt es ein Spiel, was mir ganz klar in Erinnerung geblieben ist. Es war mein erstes A-Junioren Bezirksspiel und ich war gerade

16 Jahre alt geworden. Die Spieler in der A-Junioren sind bekanntlich 17 bis 19 Jahre und meinten wohl, dass so ein junger SR leicht auf die Schippe zu nehmen ist. Kurz gesagt, das Spiel lief überhaupt nicht und nachdem Spiel wurde ich von den Trainern der Gastmannschaft massiv bedrängt und beleidigt. Nach diesem Spiel stand für mich fest, dass ich mit der Schiedsrichterei aufhöre und nichts mehr von diesem Hobby wissen wollte. Aber, als ein paar Tage vergangen waren, meinte mein Vater zu mir, dass ich noch nicht aufgeben solle, und so etwas auch anderen Schiedsrichtern des Öfteren passiert. Dieses Spiel und die Erfahrung werde ich NIE mehr vergessen!

Was macht ein Schiedsrichter, wenn er feststellt, dass er eine wichtige Situation falsch beurteilt hat?

Das ist schwer zu sagen, denn jeder Mensch, also jeder Schiedsrichter, ist verschieden. Aber ich habe gelernt und versuche es umzusetzen, dass man diese "falsche" Entscheidung schnellstmöglich abhaken muss, damit sie nicht die weitere Spielleitung beeinflusst. Man muss sich davon freimachen und versuchen diese Situation auszublenden. Nach dem Spiel kann man sich kritisch mit dieser Entscheidung auseinandersetzen, aber wirklich erst dann.

Wieviele Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen gehören zum Kreisfußballverband Ostholstein?

Mit Stand August 2011 umfasst die Anzahl der aktiven Schiedsrichter/innen im Kreisfußballverband Ostholstein ca. 155 Sportler. Leider sinkt diese Zahl Jahr für Jahr und die aktuellen Neuanmeldungen können den Schwund nicht im Geringsten auffangen. Wenn es so weitergehen sollte, werden wir in etwa fünf bis acht Jahren Schwierigkeiten bekommen, die gewohnte Spielansetzungsquote zu halten! Das bedeutet, dass viele Spiele auf Kreisebene nicht mehr mit neutralen SR besetzt werden können.

Wie sieht die Ausbildung eines Schiedsrichters aus?

Nachdem sich Interessenten bei ihrem Verein gemeldet haben, werden sie an den Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) gemeldet und für den alljährlichen Anwärterlehrgang eingeschrieben. Dieser Lehrgang findet im Jahr 2012 vom 27. bis 29. Januar und vom 3. bis 5. Februar in Lensahn statt. Bei diesem Lehrgang bekommen die Interessenten die Grundlagen des Regelwerks beigebracht, die sie dazu befähigen Fußballspiele im Kreis Ostholstein zuleiten. Aber die Ausbildung ist damit nicht abgeschlossen, denn jeden Monat bietet der Kreisschiedsrichterausschuss einen Lehrabend an, auf dem die Schiedsrichter weitergebildet werden. Diese Lehrabende sind auch Pflicht, damit der Unparteiische weiter berichtigt ist, Spiel zuleiten.

Wie viele Regeln sollte ein Unparteiischer beherrschen und wie fit sollte er sein?

Die Frage wie viele Regeln, finde ich ein wenig komisch, denn Sie fragen einen Polizisten doch auch nicht, wie viele Paragraphen er kennt. Man vertraut doch darauf, dass der, der für die Einhaltung der Regeln zuständig ist, diese auch kennt und nicht einfach so auslegt, wie er es für richtig hält. Ein Schiedsrichter sollte also alle Regeln des Regelwerkes kennen und damit sicherstellen, dass alle Fußballspiele unter den gleichen Rahmenbedingungen stattfinden. Und genau hier kommt auch die Fitness mit ins Spiel, denn ein Schiedsrichter sollte und muss immer so fit sein, dass er die Spielregeln nach besten Wissen und Gewissen umsetzen kann.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?

Für jeden Schiedsrichter besteht theoretisch die Möglichkeit bis in die höchste deutsche Spielklasse zu gelangen, aber nur die wenigsten werden es schaffen. Ich bin mir sicher, dass jeder Schiedsrichter, der es möchte, in den meisten Fällen mindestens die Spielklasse übertreffen kann, die er als aktiver Spieler erreicht hat oder erreichen kann.

Welche persönlichen Eigenschaften sollte ein Schiedsrichter haben?

Ein Schiedsrichter muss keine speziellen Eigenschaften aufweisen, denn dies würde Andere, die diese Eigenschaften nicht aufweisen, ausschließen oder abgrenzen. Ein Schiedsrichter muss ein ganz normaler Mensch sein, der seine Stärken und Schwächen hat, nur dann ist er authentisch und kann in diesem Hobby viel Spaß und Freude haben. Die Vergangenheit hat auch bewiesen, dass die unterschiedlichsten Charaktere zu guten und erfolgreichen Schiedsrichtern gereift sind.

Ab welchem Alter dürfen junge Fußballerinnen und Fußballer Spiele leiten?

Jugendliche ab 14. Jahren dürfen sich für den Anwärterlehrgang anmelden und nach bestandener Prüfung steht dem Leiten von Fußballspielen nichts mehr im Wege.

Was ist für Sie "Schiedsrichterei"?

Die Schiedsrichterei ist für mich das schönste Hobby der Welt. Dieses Hobby ist charakterbildend und spiegelt alle Facetten des Lebens wider. Es gibt Hochs und Tiefs, schlechte und gute Tage, aber zum Schluss überwiegt die Freude und der Spaß an einer außergewöhnlichen Sache, die die verschiedensten Menschen miteinander verbindet und "echte" Freundschaften hervorbringt.


Neue Infos zur Abseitsauslegung

02.01.2012 22:15 Uhr

Es gibt aktuelle Informationen seitens des SHFV zur Abseitsauslegung. Dieses Thema wird auf dem nächsten Lehrabend am 09.01.2012 in Neustadt besprochen und alle offen Fragen können geklärt werden.

 

Bitte die Anlage unbedingt vorab schon einmal intensiv durchlesen.

 

Mit sportlichem Gruß

 

Rüdiger Rieck

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Erläterungen zur Abseitsauslegung
Abseits Erläuterungen 31 12 2011.pdf
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